Städtebauliche Entwicklung in Eberbach

Wichtige Einrichtungen wie Schulen, Krankenhaus, Hallen – und Freibad; Geschäfte deren Angebot über den täglichen Bedarf hinausgeht, ein umfangreiches Sport- und Kulturangebot zeichnen ein Mittelzentrum aus. Eberbach hat all dies zu bieten und wir müssen in den kommenden Jahren dafür eintreten, dass das Bestehende erhalten bleibt und wenn möglich Neues hinzukommt. Um dies zu ermöglichen, gilt es in der nächsten Legislaturperiode vor allem 3 innerstädtischen Projekte zu entwickeln:

Sanierungsgebiet Neckartraße/Brückenstraße

1. Wiederbebauung der Brückenstraße

In der Brückenstraße soll ein attraktives, innenstadtnahes Wohngebiet für jung und alt entstehen. Neben einer aufgelockerten Bauweise mit viel Grün, Barrierefreiheit soll durch ein Lebensmittelgeschäft und ausreichend Parkplätze für Anwohner und Besucher dieses Quartier eine positive Wirkung auf die gesamte Oststadt haben.

Güterbahnhofstraße

2. Güterbahnhofstraße

Das Gelände zwischen Bahn und Güterbahnhofstraße ist viel zu wertvoll, als dass dort vor allem Parkplätze entstehen. Deshalb setzen wir uns für die Errichtung eines Parkdecks mit direktem Stegzugang für Pendler und Besucher der Innenstadt über dem REWE-Parkplatz ein. Die provisorischen Parkplätze und die restliche Fläche zwischen Bahn und Güterbahnhofstr. und auf dem Siebeckgelände ist möglichst zügig zu vermarkten und mit Kleingewerbe zu bebauen.

Bahnhofplatz

3. Das Bahnhofsareal

In den nächsten Jahren steht die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes an. Die AGL tritt dafür ein, dass hier ein attraktiver, kundengerechter Busbahnhof entsteht. Von einer Parkgarage unter dem Bahnhofsvorplatz bzw. im Neckardrahtgebäude halten wir nichts, da sich dadurch der Autoverkehr in Friedrichstraße bzw. Luisenstraße deutlich erhöhen würde. Für Pendler werden heute schon Parkplätze auf dem Gleisdreieck angeboten, weitere sollen auf dem Parkdeck in der Güterbahnhofstraße hinzu kommen. Bei dem von der Bahn beabsichtigten Verkauf des Bahnhofgebäudes werden wir dafür eintreten, dass über die zukünftige Nutzung des Bahnhofs ausschließlich die Stadt entscheidet.

Neben den innerstädtischen Vorhaben muss auch die Infrastruktur in Wimmersbach verbessert werden. Bei einem Ortsteil mit über 3000 Bewohnern tritt die AGL auch weiterhin für die Ansiedlung eines Lebensmittelgeschäfts zur Nahversorgung ein. Es ist zu überlegen, ob nicht durch Auflage eines Sanierungsprogramms im Kernbereich von Wimmersbach die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Infrastruktur geschaffen werden können.