Windenergie und Naturschutz: Ein Widerspruch?

Kerstin Thomson
Christian Kaiser

Dienstag, 29.04.2014, 19:00 Uhr
Eberbach, Stadthallenrestaurant Am Leopoldsplatz, Heiner Knaub-Saal.

Referent Dr. Martin Köppel
Moderation Dipl.-Ing. Kerstin Thomson
und Christian Kaiser

Der Eintritt ist frei.

Die Energiewende in Baden-Württemberg ist in vollem Gange. Vor allem der Ausbau der Windenergie wird derzeit vorangetrieben.

Die AGL – Alternative Grüne Liste Eberbach - setzt sich auf regionaler Ebene ebenso wie BUND und NABU überregional schon lange gegen die atomare und fossile Energieerzeugung und für den Ausbau der Erneuerbaren Energieen ein. Deshalb wird das Bestreben, die Windenergie in Baden-Württemberg auszubauen, begrüßt.

Immer wieder werden grundsätzliche Einwände gegen den Ausbau der Windenergie in Baden-Württemberg hervorgebracht. „Besteht eine Bedrohung für Mensch und Tier? “Gibt es Gefahren für die Gesundheit? “Nutzen Windräder dem Klimaschutz?  “Sind Windräder bei uns wirtschaftlich?", Sind Fragen, die häufig gestellt werden.

Um die Eberbacher Bevölkerung über diese Fragen sachlich zu informieren lädt die AGL zu einem Vortrags- und Diskussionsabend unter Moderation von Dipl.-Ing. Kerstin Thomson, Energieexpertin und Stadträtin in Eberbach ein. Als Referent konnte Dr. Martin Köppel gewonnen werden. Die anschließende Diskussion leitet Herr Christian Kaiser.

Dr. Köppel ist BUND-Projektleiter des „Dialogforum Erneuerbare Energien und Naturschutz“. Das Gemeinschaftsprojekt von NABU und BUND setzt sich seit September 2012 für eine naturverträgliche Energiewende mit Bürgerbeteiligung ein. Zentrale Aufgabe des Dialogforums ist es, bei strittigen Verfahren zu beraten und den Austausch der Akteure vor Ort zu fördern. Die Erfahrungen zeigen, dass der Dialog untereinander wichtigster Baustein für die erfolgreiche Energiewende ist.

Themenschwerpunkte dieses Windenergie-Informationsabends werden u.a. Fledermaus- und Vogelschutz, Landschaftsschutz, Infraschall, Schattenwurf, Klimaschutz und Wirtschaftlichkeit sein.

Im Anschluss an den Vortrag von Herrn Dr. Köppel besteht die Möglichkeit für Fragen und Diskussionen.